Eglise Sainte Madeleine

Das Hauptwerk des Architekten Nicolas Nicole. Die 1746 begonnenen Arbeiten erstreckten sich über die gesamte Hälfte des 18. Die beiden Türme wurden 1830 fertiggestellt. Das Innere des Heiligtums ist in drei Schiffe gegliedert, deren Rhythmus von Säulen bestimmt wird, die aneinander gekoppelt sind und auf mächtigen Stylobaten ruhen. Die architektonische Einheit des Ganzen macht die Kirche zu einem Modell der religiösen Architektur des 18. Jahrhunderts.
Die Stiftskirche verfügt über einen Museumsbereich, der anhand von Ausstellungsstücken von der fünfhundertjährigen Geschichte des Viertels zeugt, die durch seine exponierte Lage, die Weinbautradition, die sozialen und religiösen Aktivitäten der wichtigsten Pfarrei von Besançon im 20. Jahrhundert und die berühmten Persönlichkeiten, die dieses Viertel mit ihrer Identität geprägt haben, gekennzeichnet ist.
Der Museumsbereich Sainte-Madeleine besitzt außerdem eine bemerkenswerte Paramentik-Sammlung aus dem 19.
Es können Themenführungen über die Architektur der Kirche, die Paramentiksammlung, die Orgel, das Kirchendach usw. organisiert werden.
Der Verein “Patrimoine Sainte-Madeleine” kümmert sich um die Erhaltung und Pflege des Kulturerbes der Kirche Sainte-Madeleine in Besançon und bringt dieses Erbe durch Ausstellungen, Vorträge und Presseartikel zur Geltung.
In ihrem Museum können Sie prächtige Stoffe aus dem 18. und 19. Jahrhundert entdecken, die liebevoll in perfektem Zustand erhalten wurden, um das Auge zu erfreuen: Gold- und Silberfäden, bunte Brokate, Samt, Seide, Nadelmalerei, Perlen- und Strohstickereien…
Sie werden geblendet sein und staunen über diese absolut außergewöhnliche Arbeit, die stundenlange Anfertigungen erforderte!

JACQUEMARD – 1400
Der erste Jacquemard, ein Glockenspielautomat in der Kirche Sainte-Madeleine, stammt aus dem 15. Im 16. Jahrhundert wurde eine Uhr auf Kosten der Stadt ersetzt. In den Stadtarchiven ist zu lesen, dass der Bildhauer Antoine Millet aus Fertans unter der einzigen Bedingung als Bürger aufgenommen wurde, dass er einen neuen, mit Blei bewehrten Jacquemard aus Holz für die Kirche Sainte-Madeleine anfertigen sollte. Es handelt sich dabei sicherlich um den vierten Jacquemard. Die jüngsten Restaurierungen brachten ihn von seinem Hochsitz herunter (daher der Ausdruck: “den Jacquemard pinkeln lassen”). In den Jahren 1828-1865-1892-1926 und 1977 wurde er von seinem Hochsitz heruntergeholt. Zuletzt wurde er 1997 zur Instandsetzung heruntergelassen und auf der Comtoise-Messe ausgestellt.

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Eglise Sainte Madeleine
6 rue de la Madeleine
25000 BESANCON
03 81 82 02 45

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Zeitpläne

vom 11/01/2022 bis 09/01/2023

Lage

  • Im Stadtzentrum

Preise

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